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25.06.2009 | (rsn) – Johannes Fröhlinger steht ab dem 4. Juli zum ersten Mal bei der Tour de France am Start. Der Milram-Profi erfuhr während der Tour de Suisse von seiner Nominierung. „Etwa zur Mitte der Rundfahrt hat mir Christian Henn die Entscheidung mitgeteilt“, so Fröhlinger im Gespräch mit Radsport News.
Hoffnungen auf sein Tour-Debut hatte sich der 23-jährige Kletterspezialist aber schon nach der Baskenland Mitte April gemacht. „Da hat die Teamleitung entschieden, dass ich nicht den Giro d`Italia fahren werden, sondern dass ich mich auf die Tour de France vorbereiten soll“, so Fröhlinger, der im Mai mit vier Teamkollegen im Rahmen eines kleineren Trainingslagers bereits wichtige Streckenabschnitte der Tour de France abfuhr.
Bis zum Tourstart steht für den Ex-Gerolsteiner vor allem Regeneration auf dem Plan. Trainieren werde er nicht mehr viel, so Fröhlinger. Die beiden Tage nach der Tour de Suisse hielten sich die neun Milram-Tourstarter in Dortmund auf und absolvierten dabei unter anderem zwei Trainingseinheiten für das Mannschaftszeitfahren. „Dadurch brauche ich sicher noch mal etwas länger, um mich zu regenerieren. Schließlich möchte ich auch in bester Verfassung am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft am Start stehen. Drei Tage später werden wir dann auch schon alle nach Monaco abreisen“, schilderte der Milram-Profi den zeitlichen Ablauf.
Auf die Tour ist Fröhlinger, der in seiner Karriere bereits die Vuelta und den Giro bestritt, besonders gespannt: „Die Tour de France ist einfach das größte und wichtigste Radrennen auf der Welt. Dort steht normalerweise kein einziger Fahrer in schlechter Form am Start. Dadurch habe ich natürlich schon einen gehörigen Respekt. Aber ich lasse mich nicht verrückt machen und werde einfach von Tag zu Tag schauen. Meine Vorbereitung verlief gut und ich bin sehr zuversichtlich", so der 24-Jährige.
Bei seinen bisherigen großen Rundfahrten war Fröhlinger in der Gesamtwertung jeweils bester Deutscher. „Das ist sicherlich bei der Tour de France nicht möglich“, schränkte er ein und ergänzte: „Wenn ich meine Aufgabe als Helfer für die Mannschaft zuverlässig erfüllen kann, bin ich absolut zufrieden.“
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