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28.11.2008 | (rsn) – Im kommenden Jahr werden sich die Profis in größerem Ausmaß an der Finanzierung des Anti-Dopingkampfes beteiligen müssen. Nach einem Beschluss des ProTour-Rats des Weltradsportverbandes UCI müssen die Fahrer künftig vier statt wie bisher zwei Prozent ihrer Preisgelder in ProTour-Rennen für Anti-Dopingmaßnahmen abführen.
Dagegen stimmten die beiden Fahrervertreter im ProTour-Rat, der Italiener Dario Cioni und der Franzose Cédric Vasseur. Die beiden Repräsentanten der Fahrervereinigung CPA erklärten, dass die überwiegende Mehrheit der Fahrer gegen die Verdoppelung der Beiträge sei. Bei der Abstimmung blieben die beiden Fahrervertreter aber isoliert. Der ProTour-Rat besteht aus sechs Vetretern der UCI sowie je zwei der Rennveranstalter, der Teams und der Fahrer. Für Rennen außerhalb der ProTour gilt weiterhin eine Beteiligung von zwei Prozent.
Quelle: cyclingnews.com
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