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12.07.2008 | Vor der ersten Pyrenäen-Etappe der 95. Tour de France heißt es vor allem für die Favoritenahrer im Feld noch einmal Kräfte sparen. Statt der Klassement- und der Bergfahrer werden die Sprinter noch einmal ihre Chance suchen. Die 8. Etappe über 172,5km vom malerischen Touristenort Figeac im Departement Lot hinunter zur Industriemetropole Toulouse – hier wird unter anderem der Airbus gebaut - bietet sich für einen Massensprint an.
Das Teilstück beginnt zwar in hügeliger Region mit je zwei Bergwertungen der dritten und vierten Kategorie, wird aber bis zum Ziel mitten in Frankreichs viertgrößter Stadt immer flacher. Die letzten 1.000 Meter in der 2.000 Jahre alten Hauptstadt der Region Midi-Pyrenees weisen gerade mal sieben Höhenmeter auf.
Die 440.000 Einwohner zählende Stadt an der Garonne war bereits im Jahr 1903 bei der Tour-Premiere Etappenort. Seitdem machte die "Große Schleife" 25-mal in dem einstigen Tolosa halt.
Für einen deutschen Sieg in der Erzbischofsstadt mit 85.000 registrierten Sportlern sorgte 1967 der Kölner Rolf Wolfshohl.
Das Wetter heute
Auf den 172,5 Kilometern können die Fahrer ihre Regenbekleidung parat halten. Den ganzen Tag über liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei über 85 Prozent, im Zielbereich bei nahezu 100 Prozent. Auch die Temperaturen sind deutlich geringer als an den vergangenen Tagen. Am Start werden es nur 16 Grad sein, im Ziel kratzt das Thermometer immerhin an der 20-Grad-Marke. Der Wind kommt von Westen. Vor allem in der zweiten Rennhälfte nimmt die Windgeschwindigkeit auf 30km/h zu. Auf den letzten Kilometern dreht er von westlicher auf nördliche Richtung.
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