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18.07.2006 | (Ra) - Das Team Sparkasse hat das Tauziehen um Dirk Müller gewonnen. Der Deutsche Straßen-Meister fährt ab sofort für die Mannschaft von Teammanager Mark Claußmeyer den Wechsel. „Wir freuen uns, dass Dirk sich für uns entschieden hat", kommentierte Claußmeyer. "Er wollte in eine Mannschaft mit Perspektive und einem überzeugenden Rennprogramm. Beides konnten wir ihm bieten.“
Der bereits 32 Jahre alte Hesse hatte vor gut drei Wochen bei der Deutschen Straßenmeisterschaft in Klingenthal für einen Sensationssieg gesorgt und dabei die komplette deutsche Profi-Riege deklassiert .
Müller hatte mit seinem Coup von Klingenthal für die wahrscheinlich größte Überraschung im deutschen Profi-Radsport der letzten Jahre gesorgt und sich als erster Amateur in der Profi-Ära den Titel gesichert. Selbst ehemalige Kollegen vom Team Telekom konnten sich nur noch vage an den Mann erinnern, der 1998 bei den Bonnern unter Vertrag stand. Als „eines unserer größten Talente“ hatte ihn der damalige Telekom-Chef Walter Godefroot bezeichnet, ihn wie viele andere Talente allerdings auch kurz darauf ausgemustert.
Danach wechselte Müller zu Mapei nach Italien, später zu Post Swiss. Seine Karriere schien 2002 beendet, als er des Dopings überführt und zu einer sechsmonatigen Dopingsperre verurteilt wurde. Es folgte der Rückzug aus dem Radsport, Müller wurde Versicherungskaufmann.
Vor zwei Jahren startete er dann beim Amateur-Club VC Frankfurt ein Comeback, vor zwei Wochen in Klingenthal meldete er sich so eindrucksvoll zurück, dass gleich einige renommierte Teams auf um Müller buhlten.
Doch das Rennen machte das Team Sparkasse, das damit nicht nur den neuen Deutschen Meister in seinen Reihen hat, sondern auch noch den Spitzenreiter im TUI-Cup. Ganz ohne Probleme ging der Wechsel vom VC Frankfurt ins Ruhrgebiet aber nicht über die Bühne. Claußmeyer hatte Müller bei einigen Straßenrennen in der Region gesehen und war von seiner Fahrweise angetan. „Eigentlich hatten wir vorgesehen, dass Dirk bereits im Winter zu uns kommt“, so Claußmeyer. Da jedoch Wechselfristen verpasst wurden, verschob man das Ansinnen auf den Sommer, da im Zeitraum vom 1. bis 25. Juni zwischenzeitliche Wechsel möglich sind. Doch auch beim zweiten Anlauf sollte nicht alles glatt gehen. Bereits vor der DM hätte Müller das Trikot des Team Sparkasse tragen sollen. Diesmal machte aber der VC Frankfurt nicht mit und stellte erst verspätet den zum Wechsel nötigen Abkehrschein aus.
Den ersten Einsatz für sein neues Team fuhr Müller am 15. Juli in Radevormwald, anschließend geht es vom 19. bis 23. Juli zur Sachsen-Tour. „Das Rundfahrt-Programm und die personelle Zusammensetzung des Team Sparkasse hat mich überzeugt", so der deutsche Meister. "Die Mischung aus jungen und gestandenen Rennfahrern ist ideal. Außerdem haben mich die vorhandene Infrastruktur und die Organisation des Teams überzeugt. Ich denke, es wird eine harmonische Sache."
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