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15.06.2006 | Für Reimund Dietzen haben sich der harte Kampf und das lange Warten nun doch gelohnt. Vor knapp 17 Jahren hatte sich der damalige Kapitän der spanischen Teka-Mannschaft auf einer Vuelta-Etappe schwere Verletzungen zugezogen. Dietzen war in einem unbeleuchteten Tunnel schwer gestürzt. Am Mittwoch hat das höchste Spanische Gericht entschieden, dass die Organisation der Vuelta dem 47-jährigen ehemaligen Radprofi deswegen genau 481.927 Euro Schadensersatz zahlen muss.
Nach Auffassung des Gerichts gibt es keinen Beweis dafür, dass es durch eine Unaufmerksamkeit von Dietzen oder durch Fremdeinwirkung zu dem Unfall kam. Die Verantwortung lag demnach bei Unipublic, die das Rennen organisiert und für die Sicherheit der Fahrer verantwortlich ist.
Dietzen, der damals zu den Stars der Vuelta zählte und in den Jahren 1987 und 1988 jeweils Gesamtzweiter wurde, musste aufgrund des schweren Sturzes seine Karriere beenden und ist nun Sportlicher Leiter beim Team Gerolsteiner.
Quelle: cyclingnews.com
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