Hintergrund: Prominente Todesopfer im Radsport

12.03.2003  |  1935: Der Spanier Armando Cepeda stürzt auf einer Alpen-Etappe der Tour de France nach Bourg d`Oisans einen Abgrund hinunter.

1937: Der Franzose André Raynaud, auch Weltmeister im Skilanglauf, verunglückt während eines Rad-Rennens in Antwerpen tödlich.

1950: Der Franzose Camille Danguillaume wird bei den französischen Meisterschaften in Monthlery von einem Begleit-Motorrad erfasst.

1951: Der Italiener Serse Coppi, Bruder des prominenten Fausto, stürzt einen Kilometer vor dem Ziel der Piemont-Rundfahrt. Er beendet das Rennen, stirbt aber in der folgenden Nacht im Krankenhaus.

1956: Der belgische Straßen-Weltmeister Stan Ockers verunglückt auf der Radrennbahn von Antwerpen tödlich.

1967: Tom Simpson stirbt auf der 13. Tour-Etappe durch Herversagen auf dem Mont Ventoux. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Engländer Alkohol und Aufputschmittel zu sich genommen hat.

1970: Der Belgier Jean-Pierre Monsere kollidiert beim Grand Prix von Retie mit einem entgegenkommenden Auto und stirbt.

1972: Der Spanier Manuel Galera verunglückt tödlich auf einer Etappe der Andalusien-Rundfahrt.

1976: Der Spanier Juan Manuel Santisteban verunglückt tödlich auf der 1. Etappe des Giro d`Italia.

1984: Der Portugiese Joaquim Agostinho stürzt kurz vor dem Ziel einer Etappe der Algarve-Rundfahrt über einen Hund und stirbt zehn Tage später im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen.

1986: Der Italiener Emilio Ravasio stürzt auf der 1. Etappe des Giro und verstirbt zwei Monate später im Krankenhaus.

1987: Der Belgier Vicente Mata wird von einem Auto beim Rennen Luis Puig erfasst und verunglückt tödlich. Der Belgier Michelle Goffin fällt nach einem Sturz bei der Haut-Var- Tour ins Koma und stirbt zehn Tage später.

1995: Fabio Casartelli stürzt auf einer Tour-Etappe bei der Abfahrt vom Portet d`Aspet und fällt mit dem Kopf auf einen Straßen- Begrenzungsstein. Der italienische Olympiasieger aus der Mannschaft von Lance Armstrong stirbt im Rettungshubschrauber.

1999: Der Spanier Manuel Sanroma stürzt kurz vor dem Ziel der 2. Etappe der Katalanischen Woche in Spanien und stirbt wenig später.

2003: Der Kasache Andre Kiwilew stürzt auf der 2. Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza und zieht sich schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen zu. Er stirbt am folgenden Tag im Krankenhaus von St. Etienne.

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