Die Stimmen zum 81. Omloop Nieuwsblad

Roodhooft: “Am Ende war er der Stärkste, so einfach ist das“

Von Christoph Matt

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Christoph Roodhooft (Teammanager Alpecin - Premier Tech) gratulierte seinem Star schon frühzeitig | Foto: Cor Vos

28.02.2026  |  (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech) hat gleich bei seiner Premiere beim Omloop Nieuwsblad (1. UWT) gewonnen. Der Niederländer setzte sich nach 207,2 Kilometern bei Regen, Wind und zahlreichen Stürzen an der Muur van Geraardsbergen entscheidend ab und feierte in Ninove einen souveränen Solosieg. 22 Sekunden nach ihm sicherte sich sein Landsmann Tim van Dijke (Red Bull - Bora - hansgrohe) Platz zwei. Dritter wurde Florian Vermeersch (UAE - Emirates - XRG), der im Sprint um den zweiten Rang den kürzeren zog.

Die Vorentscheidung fiel am Molenberg, als Vermeersch attackierte und nur van der Poel sowie van Dijke folgen konnten. An der Kapelmuur erhöhte van der Poel schließlich das Tempo und ließ seine Begleiter stehen. Während hinter ihm mehrere Favoriten stürzten oder zurückfielen, brachte der achtmalige Cross-Weltmeister seinen Vorsprung ungefährdet ins Ziel. Christophe Laporte (Visma - Lease a Bike) gewann aus der ersten größeren Verfolgergruppe den Sprint um Platz vier.

In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.

Die Stimmen zum 81. Omloop Nieuwsblad der Männer:

Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech / Sieger / Flash Interview): “Das Team hat dieses Rennen noch nie gewonnen und es bei meiner ersten Teilnahme zu gewinnen, fühlt sich schon gut an. Ich weiß wirklich nicht, wie ich am Molenberg auf dem Rad geblieben bin. Ich muss mich bei dem Tudor-Fahrer entschuldigen, ich glaube, ich bin ihm fast über den Kopf gefahren. Oben habe ich zu Florian aufgeschlossen, der heute auch sehr stark war. Ich glaube, das war der entscheidende Moment des Rennens. ”

Christoph Roodhooft (Teammanager Alpecin - Premier Tech / Eurosport): “Es sind heute viele Dinge passiert, aber er [van der Poel, d.Red.] war immer vorne und nie wirklich involviert. Am Ende war er der Stärkste, so einfach ist das. Wir waren auch letztes Jahr gut, leider hatte es da mit dem Sieg nicht geklappt, dieses Jahr schon. Wir hatten natürlich auch einen anderen Leader dabei, der Rennen auch solo gewinnen kann. Wir können mit unserer Leistung sehr zufrieden sein und wie wir durch den Tag gekommen sind. Es gab auch keine Verletzungen. Wir wissen noch nicht, ob Mathieu morgen am Start steht. Wir werden aber gleich darüber sprechen.”

Florian Vermeersch (UAE - Emirates - XRG / Dritter / Flash Interview): “Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, aber eher noch zufriedener mit meinen Beinen. Ich kam hierher, um zu gewinnen. Wenn man sich das Rennen anschaut, glaube ich, dass ich den zweiten Platz verdient hätte. Aber der dritte Platz ist auch okay. An der Muur wollte ich auf mein kleines Kettenblatt schalten, aber meine Kette hat geklemmt. In diesem Moment hatte ich auch erste Krämpfe. Es ist ein bisschen schade, aber Mathieu war aber heute so oder so der stärkste Fahrer, ich glaube, es hätte nicht viel geändert.”

Jelte Krijnsen (Jayco - AlUla / 18. / Eurosport): “Wir waren tatsächlich recht glücklich, dass Mathieu so früh zu unserer Ausreißergruppe kam, bevor das Peloton uns einholen konnte. Als die drei vorne fuhren, musste man hoffen, am Hinterrad bleiben zu können und dass man mit ihnen über die Anstiege kommt. Ich wusste, dass es an der Muur schwierig wird. Ich hatte dort erste Krämpfe und auf dem steilen Kopfsteinpflaster-Anstieg war es unmöglich, diesen Jungs zu folgen. Ich bin dann in der ersten größeren Gruppe dahinter geblieben und sehr zufrieden mit meinem Tag.“

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