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13.02.2026 | (rsn) – Marc Soler und Julius Johansen (beide UAE – Emirates – XRG) haben den stark vom Wind beeinflussten ersten von zwei Renntagen der Murcia-Rundfahrt (2.1) dominiert. Die auf 83,5 Kilometer verkürzte Auftaktetappe, die in Yecla vor dem Hauptwerk des spanischen Radbekleidungsherstellers Gobik endete, gewann der Spanier mit 19 Sekunden Vorsprung auf seinen dänischen Teamkollegen.
Das Duo gehörte zunächst zu einer Ausreißergruppe, die sich zehn Kilometer nach dem Start löste und war dann 38 Kilometer vor dem Ziel allein vorne. Im letzten Anstieg vier Kilometer vor dem Ziel ließ Soler dann Johansen stehen und sicherte sich den elften Sieg seiner Karriere.
Als Dritter überquerte Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) mit 40 Sekunden Rückstand den Zielstrich. Der Brite war nicht Teil der frühen Spitzengruppe und hatte auch den Move von Routinier Tim Wellens verpasst, der sich als Einzelkämpfer in die zunächst neun Fahrer umfassende Spitzengruppe vorkämpfte, in der er als weiterer UAE-Fahrer für numerische Gleichzahl mit den Movistar-Profis sorgte. Wellens hatte einen Moment genutzt, in dem der Abstand zwischen der Spitze und dem ersten Teil des durch den Wind zerlegten Pelotons auf 20 Sekunden geschrumpft war.
Erst, als sich Soler und Johansen vom Rest der Ausreißer lösten und dort daraufhin das Tempo absank, während sich das Duo schnell bis auf eine Minute absetzen konnte, schlossen von hinten Pidcock und weitere Fahrer auf, die so noch um das Podium kämpfen konnten.
“Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Teamarbeit. Julius und ich konnten uns gut absetzen und haben einfach durchgehalten. Mit dem Wind war nicht einfach. Tim (Wellens) hat hinten in der Gruppe einen super Job gemacht und uns sehr geholfen. Das Team war insgesamt unglaublich. Ich freue mich, das Führungstrikot tragen zu dürfen“, sagte der 32-jährige Soler, dessen Team auf nun bereits acht Saisonsiege kommt und damit genauso viele wie Red Bull – Bora - hansgrohe. Ob dazu morgen ein weiterer kommen könnte, sei auch von den Wetterbedingungen abhängig. “Mal sehen, wie stark der Wind morgen ist und was uns erwartet“, fügte der Gesamtführende an.
Ursprünglich sollte die 1. Etappe der Murcia-Rundfahrt in Cartagena starten und 178 Kilometer lang sein. Doch die starken Böen, die in diesem Jahr nahezu allgegenwärtig in Spanien sind, Ende Januar schon zur Verkürzung der Trofeo Andratx auf Mallorca führten und in der vergangenen Woche auch das Zeitfahren der Valencia-Rundfahrt stark beeinträchtigt hatten, sorgten dafür, dass sich Rennorganisation, Teams und Profis bei kaum zu bändigenden Werbebannern und Zelten darauf einigten, den Start zu verschieben.
Nach ein paar neutralisierten Runden durch die Stadt, um den Menschen vor Ort wenigstens etwas zu bieten, setzten sich die Fahrer in die Busse und fuhren ins 80 Kilometer entfernte Fortuna, um dort das Rennen aufzunehmen.
Wie der Etappenverlauf zeigte, war aber auch dort und auf dem Rest der Strecke noch genügend Wind, um das Rennen so zu beeinflussen, dass es nicht seinen erwarteten Gang nahm. Zumindest planmäßig wird morgen auch die 2. Etappe in Fortuna starten. Im ersten Drittel wartet ein schwerer Anstieg (1. Kategorie), im Finale rund 20 Kilometer vor dem Ziel noch ein etwas kleinerer (3. Kategorie). Um Soler noch um den Gesamtsieg zu bringen, sollte das unter normalen Umständen aber nicht reichen.
Schließlich beträgt sein Vorsprung in der Gesamtwertung gegenüber Johansen genau die 19 Sekunden, mit der er die Etappe für sich entschieden hatte. Pidcock folgt auch hier mit 40 Sekunden Rückstand auf Position drei vor dem spanischen Nationalfahrer Hector Alvarez, der eine Gruppe von sechs Fahrern anführt, die allesamt bereits 1:01 hinter dem Spitzenreiter liegen.
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