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11.02.2026 | (rsn) – Nach dem schweren Sturz zum Auftakt des Étoile de Bessèges, bei dem er sich Handgelenk und Schlüsselbein brach, haben Mads Pedersens große Frühjahrsambitionen einen herben Rückschlag erlitten. Zwar trainierte der Däne nur wenige Tage später mit geschientem Unterarm schon wieder auf der Rolle. Für sein großes Ziel, im Rahmen seiner Klassiker-Kampagne endlich eines der großen Monumente zu gewinnen, sind das aber keine guten Vorzeichen.Â
Gegenüber Sporza machte sein Teamkollege Jasper Stuyven nun dem Kapitän des deutschen Teams Lidl – Trek aber Mut. “Das Training auf der Rolle ist hinsichtlich der Belastung sehr effizient. Man kann sehr präzise Intervalle absolvieren. Wenn man die mentale Stärke dafür hat, kann das Rollentraining nach einer Verletzung definitiv eine gute Übergangsphase sein“, sagte der Belgier, der im Frühjahr als einer von Pedersenes wichtigen Helfern vorgesehen ist. In Sachen Monumente-Sieg hat er dem Dänen schon einen Schritt voraus ist: Im Jahr 2021 gewann Stuyven sensationell Mailand-Sanremo.
Tatsächlich zeigt ein Blick in die jüngste Radsportgeschichte, dass sich Fahrer von vergleichbar schweren Verletzungen rechtzeitig für die großen Klassiker wieder erholten. Beeindruckendes Beispiel war vor zehn Jahren Mathew Hayman, der sich beim Omloop Het Nieuwsblad 2016 den Ellbogen brach und nur rund eineinhalb Monate später völlig überraschend Paris-Roubaix gewann – damals war Pedersen beim deutschen Zweitdivisionär Stölting in seiner zweiten Profisaison.
Auch weil der Weltmeister von Harrogate 2019 über die nötige mentale Resilienz verfügt, glaubt Stuyven an trotz der Verletzung an eine erfolgreiche Klassikerkampagne von Pedersen. “Normalerweise hätte Mads bis Paris-Nizza ein Höhentrainingslager absolviert, aber das fällt jetzt aus. Wenn seine Genesung jedoch gut verläuft … Entscheidend für ihn wird sein, wann er sein Handgelenk im Training wieder richtig belasten kann. Das wird maßgeblich darüber entscheiden, wie fit er im Frühjahr sein wird. Aber man sollte Mads definitiv noch nicht abschreiben“, betonte Stuyven.
Der 33-Jährige wird selber erst Mitte Februar bei der Algarve-Rundfahrt in die Saison einsteigen und könnte am 21. März gemeinsam mit Pedersen bei Mailand-Sanremo am Start stehen – dem Rennen, das er vor knapp fünf Jahren für sich entschieden hatte.
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