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28.10.2025 | (rsn) – Es ist ein leiser Abschied, den Alexander Krieger von seiner Profikarriere vollzogen hat. Aber es ist einer. Wie sein Team Tudor nun bekanntgegeben hat, wechselt der 33-Jährige vom Rad ins Begleitfahrzeug. “Als Sportdirektor des Devo-Teams kann ich meine Erfahrungen an die jungen Fahrer weitergeben. Es ist geplant, dass ich auch in der Scouting-Abteilung mitarbeite“, verriet Krieger in einem Interview.
Seine letzte Saison als Profi verlief für Krieger nicht mehr nach Wunsch. Nach dem Giro d’Italia, den er als Letzter im Gesamtklassement beendete, absolvierte er noch fünf Eintagesrennen, von denen er lediglich eines beendete: das letzte seiner Karriere, den Omloop van het Houtland (1.1) in Belgien. Das war bereits am 24. September.
Dass Krieger im kommenden Jahr kein Profi mehr beiden Schweizern sein würde, war bereits Mitte Oktober klar, als das Team seinen Kader für 2026 vorstellte und sein Name fehlte. Weil er nach dem Giro aber noch gegenüber RSN gesagt hatte, kein schnelles Ende seiner Karriere zu sehen, blieb noch die Möglichkeit, dass der Stuttgarter künftig Sprints in einem anderen Team anzieht. Doch es kommt anders.
“Es ist die Angst vor einem Sturz und schweren Verletzungen“, sagte Krieger nun über die Gründe für den Schlussstrich. “Es ist nicht nur die Angst vor dem Sturz an sich; ich bin nach wie vor bereit, Risiken einzugehen. Die Angst, mich so schwer zu verletzen, dass mit bleibenden Schäden zu rechnen ist – diese Angst lähmt mich.“
Schwere Stürze hatte Krieger in seinen sechs Jahren als Profi, die ersten vier davon bei Alpecin – Deceuninck, genügend zu überstehen, den wahrscheinlich schlimmsten beim Giro 2024. “Als ich dieses Jahr während des Giro an den Unfallort zurückkehrte, hatte ich das Gefühl, dass sich der Kreis geschlossen hatte. Das hat mir geholfen, den Unfall zu verarbeiten. An der Unfallstelle steht ein Baum, gegen den ich bei meinem Sturz 2024 geschleudert wurde. Die Folge waren ein Beckenbruch und mehrere Rippenbrüche. Als ich diesen Baum völlig unversehrt sah, wurde mir bewusst, wie klein und verletzlich wir Menschen sind.“
Mit sieben Grand-Tour-Teilnahmen – fünf Mal Giro, je ein Mal Tour und Vuelta – und fünf Monumenten, aber ohne Sieg auf Profiniveau, wechselt Krieger nun hinter das Lenkrad eines Teamfahrzeugs. Dort nahm er schon in der Erholungsphase vom schweren 2024er Crash Platz.
“Meine Zeit mit den Devo-Fahrern im letzten Jahr hat mich motiviert, diesen Weg einzuschlagen. Ich habe schnell gemerkt, wie offen und wissbegierig die jungen Athleten sind, wie professionell und durchdacht sie bereits arbeiten und dass hier der Grundstein für Träume und Erfolge gelegt wird. Körperlich sind sie trotz ihres Alters bereits sehr weit, und technisch und taktisch sehe ich Möglichkeiten für weitere Entwicklungen. Hier komme ich ins Spiel", sagte er.
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