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13.10.2025 | (ran) - Bereits seit 2007 steht die Tour of Chongming Island im Rennkalender der Frauen und zählt seit 2016 zur Women's World Tour. Die Rundfahrt führt über drei Etappen und kam zumeist den Sprinterinnen entgegen. Für frühe deutsche Erfolge sorgte Ina-Yoko Teutenberg, die die Rundfahrt 2010 und 2011 gewann. Letzte deutsche Siegerin war Charlotte Becker im Jahr 2018. RSN blickt auf die letzten zehn Jahre zurück.
Im Jahr 2015 - damals wurde die Rundfahrt noch im Mai ausgetragen - konnte Kirsten Wild (Hitec Products) ihren Gesamtsieg aus dem Vorjahr wiederholen. Die Niederländerin hatte nach drei Etappen acht Sekunden Vorsprung auf die Französin Roxane Fournier (Poitou-Charentes.Futuroscope.86) und zwölf auf die Italienerin Annalisa Cucinotta (Alé Cipollini). Wild hatte die ersten beiden Etappen im Sprint gewonnen, am Schlusstag reichte ihr beim Sieg von Fournier Platz zehn.
Die 10. Austragung wurde zu einem Sekundenkrimi. Am Ende hatte Chloe Hosking (Wiggle High5) bei der WorldTour-Premiere eine Sekunde Vorsprung auf die Taiwanesin Ting Ying Huang (Nationalteam) und fünf auf die Kanadierin Leah Kirchmann (Liv-Plantur). Huang hatte den Auftakt gewonnen, während Hosking am zweiten Tag erfolgreich war und die Spitze der Gesamtwertung übernahm. Huang gewann wiederum die Schlussetappe, aufgrund der Bonifikationen an Zwischensprints hatte Hosking am Ende um eine Sekunde die Nase vorn.
Auch 2017 ging der Gesamtsieg an das Team Wiggle High5. Dieses Mal war Jolien D'Hoore nicht zu schlagen. Die Belgierin verwies die Ex-Siegerin Kirsten Wild (Cylance Pro) auf Platz zwei, während die Vorjahressiegerin Chloe Hosking - mittlerweile für Alé Cipollini aktiv - Dritte wurde. Wild hatte den Auftakt gewonnen, während sich D'Hoore die zweite Etappe sicherte und sich mit einer Sekunde Vorsprung an die Spitze der Gesamtwertung schob. Am Schlusstag kam es zum Showdown, den D'Hoore vor Wild für sich entschied und somit den Rundfahrtsieg perfekt machte.
Sieben Jahre nach Ina-Yoko Teutenberg gab es wieder einen deutschen Gesamtsieg zu bejubeln. Charlotte Becker (Hitec Products) setzte sich 2019 mit fünf Sekunden Vorsprung auf die Australierin Shannon Malseed (TIBCO - SVB) und mit acht Sekunden auf die Russin Anastasiia Chursina (BTC City Ljubljana) durch. Nachdem Giorgia Bronzini (Cylance ProCycling) den Auftakt gewonnen hatte, entschied Becker aus einer fünfköpfigen Fluchtgruppe heraus die zweite Etappe für sich und übernahm die Gesamtführung mit einer Minute Vorsprung af die Favoritinnen. Am Schlusstag, an dem Kirsten Wild (Wiggle High5) Etappensiegerin wurde, ließ Becker nichts mehr anbrennen.
Im Jahr 2019 konnten sich die Niederländerinnen über einen weiteren Gesamtsieg freuen. Lorena Wiebes (Parkhotel Valkenburg) hatte nach drei Etappen deutliche 22 Sekunden Vorsprung auf die Thailänderin Jutatip Maneephan und 27 auf die Belgierin Lotte Kopecky (Lotto Soudal Ladies). Dabei entschied Wiebes gleich alle drei Etappen zu ihren Gunsten, dazu sicherte sie sich die Punkte- und die Nachwuchswertung.
Nach drei Jahren Corona-Pandemie kehrte die Rundfahrt im Oktober in den Rennkalender zurück. Den Gesamtsieg sicherte sich nach drei Etappen die Italienerin Chiara Consonni (UAE Team ADQ) mit neun Sekunden auf die Niederländerin Mylene de Zoete (Cerazitit WNT) und zehn Sekunden auf die Polin Daria Pikulik (Human Powered Health). De Zoete hatte den Auftakt gewonnen, einen Tag später jubelte die Weißrussin Hanna Tserakh (Li Ning Star Ladies) und übernahm dadurch auch die Gesamtführung. Am Schlusstag schlug schließlich Consonni zu und setzte sich damit in der Gesamtwertung vom dritten auf den ersten Platz.
Im Jahr 2024 feierte das Team Cerazitit-WNT in der Gesamtwertung einen Doppelschlag. Die Polin Marta Lach hatte nach drei Etappen acht Sekunden Vorsprung auf ihre niederländische Teamkollegin Mylène de Zoete, die wie im Vorjahr Zweite wurde. Das Podium komplettierte deren Landsfrau Scarlet Touren (VolkerWessels), die 14 Sekunden Rückstand aufwies. De Zoete hatte sich zum Auftakt durchgesetzt und ihre Gesamtführung am Tag darauf durch Rang zwei hinter Lach verteidigt. Da Lach aber auch die Schlussetappe gewann, zog sie aufgrund der Zeitbonifikation noch an ihrer Teamkollegin vorbei und sicherte sich den Rundfahrtsieg.
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