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07.10.2025 | (rsn) – Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) hat die 104. Ausgabe des italienischen Klassikers Tre Valli Varesine (1.Pro) in eindrucksvoller Manier für sich entschieden. Die Unterschiede zum Vorjahr hätten dabei nicht größer sein können: Aus strömendem Regen wurde Sonnenschein, aus betretenen Gesichtern ein strahlender Triumphator. Pogacar hat sein Versprechen eingelöst – und blickt nach seinem 19. Saisonsieg schon auf das nächste große Ziel.
Aufgrund extremer Regenfälle war das lombardische Traditionsrennen vor einem Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen, nach einem Stopp des Feldes rund um Pogacar war der Veranstalter zu einem Abbruch gezwungen. "Ich konnte sehen, wie schwer die Entscheidung für den Organisationschef war. Er hatte Tränen in den Augen", meinte der slowenische Superstar damals und gab kurzerhand das Versprechen ab, dass er 2025 wieder dabei sein werde.
Gesagt, getan: Als Welt- und Europameister kehrte Pogacar nach Varese zurück und hielt sein Wort. Selbstverständlich war dies nicht, immerhin fand der Herbstklassiker nur zwei Tage nach dem EM-Straßenrennen und kurz vor Il Lombardia (11. Oktober) statt. Für diese Geste erhielt der 27-Jährige daher enormes Lob – und zwar von Organisationschef Renzo Oldani, der im Ziel Pogacars allererster Gratulant war.
"Ich habe ihm und seiner Partnerin für die Ernsthaftigkeit gedankt, mit der er das Angebot angenommen hat, hierher zu kommen", bezog sich der Präsident des ortsansässigen Radsportvereins auch auf die Teilnahme von Pogacars Freundin Urska Zigart am Frauenrennen der Tre Valle Varesine. "Ein Handschlag hat genügt, um die Vereinbarung über seine Teilnahme zu treffen – ganz ohne etwas zu unterschreiben. Der Wert dieser Geste und der Freundschaft war der eigentliche Mittelpunkt dieses Rennens."
Für Pogacar selbst stand neben seinem Versprechen natürlich auch der sportliche Erfolg ganz oben auf der Agenda – den ihm am Dienstag wieder einmal niemand streitig machen konnte. Rund 22 Kilometer vor dem Ziel setzte sich der viermalige Gesamtsieger der Tour de France von der Spitzengruppe ab und sorgte ganz nebenbei für die längste Solo-Siegesfahrt beim italienischen Herbstklassiker. Am Ende rollte er gemächlich über die Ziellinie und ließ sich von den zahlreichen Fans im Zielbereich feiern, 45 Sekunden später schnappten sich Albert Withen Philipsen (Lidl – Trek) und Julian Alaphilippe (Tudor Pro Cycling Team) die Plätze zwei und drei.
Besonders der Zweitplatzierte aus Dänemark stach dem Sieger ins Auge. "Auf dem Podium fühlte ich mich schon alt", meinte Pogacar mit Bezug auf den 19-jährigen Philipsen und schob nach. "Paul Seixas und Albert Philipsen sind brillante Fahrer, und wir können uns auf viele weitere Jahre Radsport mit ihnen freuen."
Die Gegenwart gehört jedoch Pogacar – und in dieser will der Dominator bald ein weiteres Ausrufezeichen setzen. "Natürlich ist die Saison jetzt schon lang", wurde er nach dem Rennen in einer Pressemitteilung seiner Equipe zitiert. "Aber die Lombardei-Rundfahrt ist ein großes Ziel, und ich habe zusätzliche Motivation, dort richtig gut zu fahren. Außerdem ist sie ein Monument, eines der größten Eintagesrennen im Kalender – also sollten die Beine am Samstag gut sein."
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