140 Jahre nach Gründung

Neuer Name und neues Logo: Aus dem BDR wird German Cycling

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Generalsekretär Martin Wolf, Präsident Rudolf Scharping und der Stellvertretende Präsident Bernd Dankowski (v.l.) präsentieren bei der BDR-Gala das neue Logo des Verbandes. | Foto: BDR

17.11.2024  |  (rsn) – 140 Jahre nach seiner Gründung erhält der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) einen neuen Namen. Wie der Verband im Rahmen seiner BDR-Gala in Seeheim-Jugenheim mitteilte, wird er künftig als “German Cycling“ und mit entsprechend verändertem Logo auftreten.

“Wir werden unsere Strukturen und die vielfältigen Aktivitäten im Radsport weiter konsequent modernisieren. Dieser Veränderungsprozess mündet nun auch in der äußerlich sichtbaren Neuausrichtung von ‘German Cycling‘. Es ist eine Hommage an die historische Bedeutung des Radsports in Deutschland und gleichzeitig ein wichtiger Schritt in die Zukunft“, erklärte BDR-Präsident Rudolf Scharping bei der alle zwei Jahre stattfindenden Gala.

Laut BDR-Vizepräsident Bernd Dankowski solle auch der bereits eingeleitete Transformationsprozess des Verbandes fortgeführt werden. Dies schließe beispielsweise Reformen in der Ausbildung von Trainerinnen und Trainern oder im Nachwuchsbereich mit ein. “Es geht darum, unseren Sport in seiner ganzen Breite bestmöglich aufzustellen und zu fördern. In den vergangenen Jahren wurden diesbezüglich bereits sehr vielversprechende Projekte angeschoben, beispielsweise der BDR-Trainerclub oder die verschiedenen Digitalisierungsmaßnahmen, wie die BDR Touren-App“, so Dankowski.

Nach eigenen Angaben hat der 1884 gegründete BDR mittlerweile mehr als 150.000 Mitglieder, die in 17 Landesverbänden mit insgesamt mehr als 2.500 Vereinen organisiert sind. Der Verband bietet “Unterstützung in zahlreichen Disziplinen, von Straßen- und Bahnradsport über BMX, Hallenradsport bis hin zu Mountainbike und E-Radsport“, wie es hieß – und weiter: “German Cycling versteht sich als Vermittler zwischen Tradition und Moderne und verfolgt das Ziel, Radsport als Teil der deutschen Sportkultur zu fördern und die Radmobilität in Deutschland nachhaltig zu stärken.“

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