Algerien-Rundfahrt: Traenckner stark am Berg

Später Split im Feld kostete “grauem“ Callies das Gelbe Trikot

Von Christoph Adamietz

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Adrian Callies (Embrace The World) im Gelben Trikot der Algerien-Rundfahrt | Foto: Team Embrace The World

08.03.2023  |  (rsn) - Prologsieger Adrian Callies (Embrace The World) hat auf der 1. Etappe der Algerien-Rundfahrt (2.2) beim Sieg von Lokalmatador Yacine Hamza sein Gelbes Führungstrikot nach einem Tag wieder abgeben müssen. Der 25-Jährige verlor kurz vor dem Ziel den Anschluss an das Feld und musste so die Gesamtführung an den niederländischen Prologzweiten Lars Quaedvlieg (Team Universe Cycling) abtreten.

"Es war ziemlich hart heute. Es gab heute einen Berg, der aber sehr schnell hochgefahren wurde und ich bin an der letzten Rampe abgefallen. Auf der anschließenden Abfahrt habe ich dann zu viel investiert, um mit einer kleinen Gruppe wieder ranzukommen. Am Ende war ich so grau, dass ich 1000 Meter vor dem Ziel fliegengegangen bin und habe so zehn Sekunden verloren“, bilanzierte Callies gegenüber radsport-news.com.

Sein Teamkollege Marcel Peschges ergänzte gegenüber radsport-news.com. "Im hektischen Finale ging leider eine kleine Lücke auf und Adrian hat ein paar Sekunden verloren, wodurch er das Gelbe Trikot abgeben musste.“

Am besten bei Embrace The World mit der Strecke zurecht kam Björn Traenckner, der sich im Anstieg des Tages, als das Development-Team von Q36.5 mit voller Mannschaftsstärke auf das Tempo drückte und das Feld auf 15 Mann verkleinerte, noch vorne behaupten konnte. "Die Italiener sind da von vorne hochmarschiert, haben viele Fahrer abgeschüttelt und ich konnte mich gerade noch so in der Gruppe halten“, berichtete Traenckner gegenüber radsport-news.com.

Da im Anschluss aber ein Fahrer von Q36.5 Defekt hatte, nahm dessen Mannschaft an Tempo heraus und so konnten die Gruppen von dahinter wieder aufschließen.

Im Finale gab es noch mal eine Windkantenaktion, die aber nur wenig Schaden im Feld anrichtete, so dass Traenckner gemeinsam mit seinem Teamkollegen Peschges in den Sprint ging. "Marcel hat mir dann versucht, den Sprint anzufahren, aber wir waren gegen die anderen Teams mit deren Sprintzügen chancenlos. So bin ich dann von zu weit hinten im Sprint gestartet“, schilderte Traenckner, der so die Top Ten verpasste.

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