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12.10.2022 | (rsn) - Nachdem er sich im vergangenen Jahr noch dem Belgier Xandro Meurisse (Alpecin – Deceuninck) beim Giro del Veneto (1.1) geschlagen geben musste, hat Matteo Trentin (UAE Team Emirates) bei der 85. Ausgabe des italienischen Eintagesrennen nichts anbrennen lassen.
Nach 159,8 Kilometern von Padua nach Vicenza setzte sich der 33-jährige Italiener aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe heraus souverän vor den beiden Franzosen Remy Rochas (Cofidis) und Mattéo Vercher (TotalEnergies) durch und feierte seinen dritten Saisonsieg.
Auf Rang vier folgte der Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana Qazaqstan), der mit seiner Attacke im letzten Anstieg die zu diesem Zeitpunkt 15-köpfige Ausreißergruppe gesprengt hatte. Fünfter wurde Trentins Landsmann Alessandro De Marchi (Israel – Premier Tech), der auf den letzten beiden Kilometern mit einem Antritt vergeblich versucht hatte, seine Begleiter zu überraschen.
Die souveräne Vorstellung des UAE-Teams rundete Diego Ulissi ab, der 21 Sekunden hinter seinem Mannschaftskollegen den Sprint der Verfolger für sich entschied und sich Rang sechs vor seinen italienischen Landsleuten Nicola Conci (Alpecin – Deceuninck) und Davide Bais (Eolo – Kometa) sicherte. Der Schweizer Alexandre Balmer (BikeExchange – Jayco) wurde Neunter vor dem Dänen Andreas Kron (Lotto Soudal).
“Letztes Jahr war ich danach etwas sauer, jetzt bin ich richtig happy“, sagte Trentin, der von Ulissis starker Vorarbeit profitierte. Sein Landsmann hatte zuvor mehrere Attacken vereitelt und auch selbst für Tempo gesorgt. “Diego hat einen tollen Job gemacht. Nicht nur im Flachen, sondern auch bergauf. Zwei unserer Sportlichen Leiter stammen hier aus der Nähe und kannten die Straßen sehr gut, so dass sie mich gut leiten konnten. Das hat auch geholfen“, fügte er einen weiteren wichtigen Faktor an.
So lief das Rennen:
Der 21-jährige Vercher zählte bereits zu einer ersten Fluchtgruppe, die sich im flacheren Anfangsteil des Rennens formiert hatte. Am dritten Anstieg des Tages ließ Matteo Zurlo (Zalf Euromobil Fior) seine Begleiter stehen. Zugleich fuhr eine Gruppe um Trentin aus dem Feld davon und stellte den kurzzeitigen Spitzenreiter.
Die nunmehr 15 Ausreißer erarbeiteten sich einen Vorsprung von rund einer Minute, ehe sie die letzte von zwei Zielrunden in Angriff nahmen. Im knapp drei Kilometer langen und gut vier Prozent steilen Arcugnano- Angriff ging 11,5 Kilometer vor dem Ziel Lopez in die Offensive, der nur Trentin, Rojas, De Marchi und überraschend auch der starke Stagiaire Vercher folgen konnten.
Im Finale erwies sich Trentin als der stärkste Fahrer der Gruppe. Der Vorjahreszweite sorgte nicht nur für Tempo, sondern vereitelte auch De Marchis Schlussattacke und hatte keine Mühe, Rochas frühen Antritt zu kontern, um sich überlegen den 29. Sieg seiner Karriere zu sichern.
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