Sauerland-Organisatoren zuversichtlich

Scherf: “Jeder will die Rundfahrt laufen lassen“

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Scherf: “Jeder will die Rundfahrt laufen lassen“"
Das Peloton bei der Sauerlandrundfahrt an der Hirschberger Wand| Foto: Rob Möller

22.07.2020  |  (rsn) - Alle international besetzten UCI-Straßenrennen in Deutschland sind für die Saison 2020 abgesagt worden, so dass sich die deutschen WorldTour- und ProFahrer wohl nur bei der Deutschen Meisterschaft auf dem Sachsenring Ende August in der Heimat werden präsentieren können.

Fraglich ist auch, wie es mit der Rad-Bundesliga weiter geht, beziehungsweise wo sie starten wird. Wegen Corona konnte noch keine Veranstaltung durchgeführt werden. Auch das für dieses Wochenende geplante Rennen auf dem Nürburgring musste abgesagt werden. Damit stehen noch drei Wettbewerbe im Kalender: die Deutschen Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren in Genthin am 6. September, eine Woche später noch Rund um Sebnitz und schließlich zum Abschluss am 20. September die Sauerlandrundfahrt.

Deren Veranstalter zumindest sind optimistisch, ihr in zwei Monaten eingeplantes Rennen auch durchführen zu können. "Die Planungen zur Sauerlandrundfahrt gehen jetzt in die heiße Phase. Die Polizei und der Großteil der Städte ziehen mit uns an einem Strang. Jeder will die Rundfahrt laufen lassen", berichtete Mitveranstalter Jörg Scherf gegenüber radsport-news.com.

Nachdem eine gewünschte Streckenänderung von den Behörden nicht genehmigt worden war, soll bei der diesjährigen Austragung die Strecke von 2019 wieder befahren werden. Ein kurzfristig angedachtes Jedermannrennen ließ sich letztlich nicht realisieren, dafür soll aber am Samstag vor dem Bundesliga-Rennen noch der Bergpreis in Wenholthausen ausgetragen werden. "Hier haben wir vom BDR Grünes Licht bekommen, auch ein Männerrennen durchführen zu dürfen. Das freut uns natürlich sehr. Wenn alles klappt, haben wir ein  Doppelwochenende und die Sauerlandrundfahrt wird langsam mehrtägig", freute sich Scherf.

Allerdings machte er eine mitlerweile selbstverständliche Einschränkung: "Die wieder steigenden Corona-Zahlen können uns natürlich alles verhageln. Trotzdem zeigen wir Zuversicht!"

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