Quick-Step-Sprintzug läuft schon wie geschmiert

1:2 verloren und doch ein Gewinner von Valencia: Fabio Jakobsen

Von Felix Mattis

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Fabio Jakobsen (Mitte, Deceuninck - Quick-Step) zählt inzwischen zu den fünf schnellsten Sprintern der Welt. | Foto: Cor Vos

09.02.2020  |  (rsn) - Auch wenn es nach drei Sprint-Vergleichen bei der Valencia-Rundfahrt 2:1 für Dylan Groenewegen (Jumbo - Visma) stand, so war es am Ende Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step), der mit breitem Grinsen im Gesicht auf dem Podium stand - während Groenewegen eher versteinert dreinschaute, als er sein orangefarbenes Trikot als Gewinner der Punktewertung entgegennahm. Klar: Der letzte Eindruck ist der, der hängen bleibt. Und zum Abschluss des fünftägigen Etappenrennens hatte Jakobsen eben die Oberhand.

"Es war eine kurze, aber schnelle Etappe. Am Ende ist das Tempo sehr hoch und das Finale war mit dem Kreisverkehr recht technisch. Aber mein Team hat mich sehr gut hindurchgeführt und ich bin froh, es zu Ende gebracht zu haben", freute er sich und unterstrich damit auch, was wohl der Schlüssel zum Erfolg für den zweifachen Vuelta-Etappensieger von 2019 am Sonntag war: Denn auch wenn Jakobsens neuer Sprintzug in Valencia ganz anders aussah als der bei seinen bislang größten Erfolgen im September bei der Vuelta, so lief er schon wie geschmiert.

"Ich werde viele Rennen mit Davide Ballerini fahren. Er wird mein Leadout-Mann, und es hat hier schon mal recht gut geklappt", befand Jakobsen, nachdem die Männer in Weiß-Blau allen drei Valencia-Sprintankünften ihren Stempel aufgedrückt hatten.

Nr. 2 in Quick-Steps Sprinter-Hierarchie

Hinter Neuzugang Sam Bennett ist Jakobsen bei Deceuninck - Quick-Step vor Alvaro Hodeg inzwischen die klare Nummer zwei in der Sprinter-Hierarchie. Das zeigt auch sein Rennprogramm. Denn während Bennett die Tour de France bestreiten darf, ist Jakobsens erstes Saisonziel der Giro d'Italia - und möglicherweise wird er auch wieder die Spanien-Rundfahrt bestreiten. Als Sprinter ist das 2020 sogar attraktiver als die Tour de France. Denn Giro und Vuelta halten voraussichtlich mehr Sprintankünfte bereit als die Frankreich-Rundfahrt.

"Mein großes Ziel ist der Giro", so Jakobsen in Valencia. Vorher wird er die Algarve-Rundfahrt, Tirreno-Adriatico und die Türkei-Rundfahrt sowie das eine oder andere sprinterfreundliche Eintagesrennen bestreiten, um möglichst viele Siege zu sammeln - darunter auch Eschborn-Frankfurt. Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe) darf sich bei seinen ersten Saisonhöhepunkten also auf einen harten Kontrahenten freuen.

"Dieser Sieg gibt einen wichtigen Selbstvertrauensschub und so wollen wir jetzt weitermachen", warnte Jakobsen seine Konkurrenz schon mal. 

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