Lutsenko mit wortgleichem Beitrag

Fuglsang dementiert Kontakte zu Dopingarzt Ferrari

Foto zu dem Text "Fuglsang dementiert Kontakte zu Dopingarzt Ferrari"
Jakob Fuglsang (Astana) | Foto: Cor Vos

04.02.2020  |  (rsn) - Nachdem ihr Astana-Team sich bereits am Montagnachmittag zu Wort gemeldet hatte, haben am Abend auch Jakob Fuglsang und Alexej Lutsenko in wortgleichen Beiträgen auf Instagram jegliche Kontakte zum italienischen Dopingarzt Michele Ferrari bestritten.

"Ich bestreite, dass ich Dr. Ferrari getroffen habe", schrieb der Däne in einem kurzen Beitrag auf Instagram und fügte an: “Ich bin äußerst besorgt, dass solche Gerüchte in der Presse verbreitet werden können.“

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Statement

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Mehrere Medien, darunter die Zeitung Politiken und das dänische Staatsfernsehen, hatten darüber berichtet, dass Fuglsang und Lutsenko sich mit dem lebenslang gesperrten Sportmediziner, auch “Dottore Epo“ genannt, getroffen hätten und beriefen sich dabei auf einen 24-seitigen Report der Cycling Anti-Doping Foundation (CADF), in dem Fuglsang namentlich erwähnt worden sei.

Zudem hätten insgesamt zwölf Personen "nahe am Sport“ bestätigt, dass der Lüttich-Bastogne-Lüttich-Sieger mit Ferrari zusammengearbeitet habe. Der Italiener, der im schweizerischen Lugano einen Stützpunkt habe, sei sogar im März 2019 zusammen mit dem Team bei der Katalonien-Rundfahrt gewesen.

“Mir ist kein Bericht bekannt, und ich kann bestätigen, dass von den zuständigen Anti-Doping-Institutionen kein Verfahren gegen mich eingeleitet wurde. Deshalb habe ich keinen Grund zur Beantwortung (von Fragen)“, schrieb Fuglsang hierzu und äußerte sich damit ähnlich wie sein Team, das zuvor ebenfalls dementiert hatte.

Auch Ferrari selber bestritt jeglichen Kontakt zu den Astana-Profis. Er schrieb auf seiner Website 53x12.com, dass er seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr mit Astana und dessen Fahrern in Verbindung stehe.

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