Nach 19 Profijahren ist Schluss

Eisel tritt in den Ruhestand

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Eisel tritt in den Ruhestand"
Bernhard Eisel | Foto: Cor Vos

14.01.2020  |  (rsn) – Mit insgesamt zwölf Teilnahmen an der Tour de France und weiteren sieben bei Giro und Vuelta ist Bernhard Eisel Österreichs fleißigster GrandTour-Starter gewesen. Der dienstälteste rot-weiß-rote Fahrer beendete nun nach 19 Jahren auf der WorldTour offiziell seine Karriere.

"Es war ein unglaubliches Privileg, die größten Rennen der Welt in einigen der renommiertesten Teams dieses Sports bestritten zu haben. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden und bin um die halbe Welt gereist, nun ist es aber Zeit, um den nächsten Schritt auf meiner Reise zu machen", erklärte der 38-Jährige auf seinem Facebook-Auftritt.

Insgesamt 15 Profisiege konnte Eisel erringen, darunter beim belgischen Eintagesklassiker Gent-Wevelgem, der auch sein letzter großer Erfolg war. Sein Debüt gab er 2001 bei Mapei – Quickstep. 2003 wechselte Eisel nach Frankreich zu fdjeux.com. 2007 ging es dann für den Steirer zum Team T-Mobile. Die Mannschaft, die ein Jahr später als Team Columbia unterwegs war, begleitete Eisel bis 2011.

2012 ging der Österreicher zum britischen Team Sky, war Teil des Tourteams an der Seite von Bradley Wiggins, Chris Froome und Mark Cavendish, welches insgesamt sechs Etappen sowie den ersten und zweiten Platz in der Gesamtwertung gewinnen konnte. 2016 ging er gemeinsam mit Mark Cavendish und Mark Renshaw zum Team Dimension Data.

2018 erlitt Eisel im März eine schwere Verletzung bei einem Sturz bei Tirreno – Adriatico, musste einen Monat später wegen einer Gehirnblutung nochmals operiert werden. Doch der Österreicher kämpfte sich zurück ins Peloton. "Es war eine Verletzung, die meine Karriere vorzeitig hätte beenden können. Nicht jeder hat das Glück, nach eigenem Ermessen in den Ruhestand zu gehen und für eine letzte Saison zu fahren", erklärte Eisel. Am Ende seiner Abschiedsschrift ließ der Österreicher anklingen, dass er den Sport nicht verlassen wird.

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