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26.10.2018 | (rsn) - Nachdem er am Donnerstag vom Internationalen Sportgerichtshof CAS zu einer lebenslangen Sperre verurteilt worden ist, hat Johan Bruyneel in einem Offenen Brief seine Verwicklung in einen der weltweit größten Dopingskandale mit der Bemerkung zu relativieren versucht, er sei ein “Kind seiner Zeit gewesen.“
In der Pressemitteilung des CAS wurde aber offensichtlich, dass der Sportgerichtshof die Rolle des langjährigen US-Postal-Team-Managers, der Lance Armstrong zu sieben - längst aberkannten - Tour-Siegen geführt hat, ganz anders einschätzt. Konsequenterweise erhöhte der CAS auch die im Jahr 2014 von der US-Anti-Dopingagentur WADA bewirkte zehnjährige Sperre. Wie Bruyneel “lebenslang“ erhielt der frühere US-Postal-Teamarzt Pedro Celaya Lezama, der frühere Coach Jose Martà bekam 15 Jahre aufgebrummt. Gegen das erstinstanzliche Urteil war die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA im Juni 2014 vor den CAS gezogen. Die dortige Anhörung fand im Oktober 2016 statt.
"Das CAS - Gremium fand heraus, dass die Gesamtheit der vorgelegten Beweise ein sehr klares Bild ergeben hat: Von 1997 bis 2007 beteiligten sich die Herren Bruyneel, Martà und Celaya an einem ausgeklügelten und äußerst erfolgreichen Dopingprogramm mit Herrn Bruyneel an der Spitze einer Vielzahl von Dopingverstößen und Herrn Martà und Dr. Celaya als unverzichtbare Mitwirkende an diesem ausgedehnten und systematischen Dopingprogramm", hieß es zur Rollenverteilung bei US Postal.
Der CAS baute bei seiner Entscheidungsfindung auf Zeugenaussagen von Dr. Luis Garcia del Moral, einem weiteren Teamarzt, sowie der ehemaligen US-Postal-Profis George Hincapie, Christian Vande Velde, Tyler Hamilton, David Zabriskie, Tom Danielson, Levi Leipheimer und Michael Barry. Als Bruyneels Zeugen traten Celaya und der ehemalige Sportdirektor Dirk Demol auf.
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