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10.10.2018 | (rsn) – Neben dem P&S Team Thüringen um Gesamtsieger Philipp Walsleben und Lotto-Kern Haus, dem Gewinner der Mannschaftsgesamtwertung, war das Herrmann Radteam die dritte starke Kraft in der Radbundesliga 2018.
Die von Grischa Janorschke geleitete Equipe holte sich zwei Läufe der nationalen Rennserie, stellte mit Christopher Hatz den Gesamtdritten und wurde Zweiter in der Mannschaftswertung. “Damit sind wir in unserer zweiten Saison als Bundesligamannschaft sehr zufrieden“, bilanzierte Janorschke gegenüber radsport-news.com.
In der kommenden Saison wird der Schwerpunkt zwar weiterhin auf der Radbundesliga liegen, doch mit der erworbenen Kontinental-Lizenz sollen die Ergebnisse von 2018 noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Deshalb wurde vor einigen Tagen bereits Klettertalent Johannes Adamietz (von Team Tirol) verpflichtet, nun folgt dessen Teamkollege Manuel Porzner, wie Janorschke gegenüber radsport-news.com bestätigte.
“Gemeinsam mit Florenz Knauer wird Manuel für Ergebnisse im Sprintbereich sorgen, aber auch im Bereich Zeitfahren eine weitere Stütze für das Team sein. Zudem hat sich Manuel auch auf selektiven Kursen stark weiter entwickelt. Wir glauben, dass er im neuen Jahr auch noch eine Schippe drauf legen kann, nachdem er nun am Ende seiner U23-Zeit möglicherweise auch etwas befreiter auffahren kann“, erläuterte Janorschke. In seinem ersten "Männerjahr“ soll Porzner zudem den U23-Fahrern im Team von seiner Erfahrung weitergeben. “Davon werden unsere Jungs sicher profitieren“, so Janorschke.
Porzner selbst zeigte sich gegenüber radsport-news.com erfreut darüber, dass der Wechsel zurück in seine Heimat geklappt hat. "Es ist mir eine Herzensangelegenheit, als Franke für ein fränkisches Kontinental-Team zu starten. Mit Stefan Herrmann (Teameigner, d. Red) war ich die letzten Jahre immer wieder in Kontakt, und ich bin sehr froh darüber, dass wir uns einigen konnten. Das Herrmann Radteam hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt und gezeigt, dass es zu den besten Teams in Deutschland gehört", so der 22-Jährige, für den schon früh im Jahr absehbar war, dass es beim Team Tirol nicht mehr weitergehen würde. Der österreichische Rennstall setzt ausschließlich auf U23-Fahrer.
2019 wird bei Porzner auch das Studium an der Hochschule in Ansbach mehr in den Fokus rücken. Der Traum von der Profikarriere hat er aber noch nicht begraben. "Die letzten vier Jahre habe ich versucht das Ziel "Profivertrag“ zu erreichen, die Erfolge haben aber ganz einfach nicht gereicht. 2019 möchte ich noch einmal nutzen, um mein volles Potential zu entfalten. Falls sich der große Erfolg doch noch einmal einstellt, werde ich bei Angeboten von Profi-Teams natürlich nicht 'Nein' sagen", schloss der ehemalige Stölting-Fahrer, der in dieser Saison einen zweiten Etappenrang bei der Gemenc-Tour (2.2) und Rang fünf beim GP Kranj (1.2) herausfahren konnte.
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