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18.08.2018 | (rsn) - Um ihre Chancen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio zu erhöhen, plant Olga Zabelinskaya einen Wechsel ihrer Staatsbürgerschaft. Die 38-jährige Russin, die 2012 und 2016 insgesamt drei Olympiamedaillen gewann, will sich wegen des russischen Staatsdopingskandals dem Usbekischen Verband anschließen.
"Man muss sehen, was in Russland in den letzten beiden olympischen Zyklen passiert ist. Es begann in Rio, dann hat sich die Situation in Pyeongchang verschlechtert. Ich habe das Gefühl, dass in Tokio alles noch schlimmer wird. Ich bin zu 99 Prozent sicher, dass meine Teilnahme 2020 unter russischer Flagge unmöglich sein wird", sagte Zabelinskaya, die selbst 2016 schon wegen eines Dopingvergehens rückwirkend für 16 Monate gesperrt worden war, im Interview mit Match TV.
Bereits 2014 war sie sie positiv auf das verbotene Stimulanz Octapamin getestet worden war. Vom Russischen Verband war sie übrigens Ende 2015 vom Dopingverdacht freigesprochen worden. Dagegen hatte der Radsportweltverband UCI vor dem CAS Einspruch eingelegt. Zabelinskaja akzeptierte im Februar 2016 schließlich die Strafe.
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