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16.02.2018 | (rsn) - Mit gleich zwei früheren Gesamtsiegern startete das Team Sky am Mittwoch bei der 44. Algarve-Rundfahrt (2.HC). Nach der gestrigen ersten Bergetappe haben sowohl Tagessieger Michal Kwiatkowski als auch der Etappendritte Geraint Thomas beste Chancen auf ein weiteres Gelbes Trikot. Für den Vorjahreszweiten Kwiatkowski wäre es der dritte Algarve-Sieg nach 2014, für Thomas sogar der dritte nach 2015 und 2016.
Am Freitag präsentierten sich sowohl der Pole als auch der Waliser bereits in bestechender Form, als Thomas an der Bergankunft in Fóia (Monchique) seinem Teamkollegen den Sprint mustergültig vorbereitete. Kwiatkowski krönte schließlich eine herausragende Teamleistung mit seinem ersten Sieg der Saison, während sich Thomas über das Gelbe Trikot des Gesamtführenden freuen konnte.
“Das hier ist eines meiner Lieblingsrennen, deshalb bin ich heute wirklich glücklich“, sagte der 27-jährige Kwiatkowski im Ziel. Zugleich gab der Weltmeister von 2014 aber auch zu, vom Ergebnis überrascht zu sein. “Ich muss sagen, dass es ein bisschen unerwartet war. Vor einer Woche bin ich mit Wout Poels in Valencia gefahren, dort hatten wir eine solide Form, aber konnten das nicht in Ergebnisse ummünzen. Heute hörte ich dann über Radio, dass Wout bei der Ruta del Sol gewonnen hatte - das waren gute Neuigkeiten, die uns zusätzlich motiviert hatten. Deshalb sind wir heute so hart gefahren“, spielte der Allrounder vor allem auf die Sky-Vorstellung im 15 Kilometer langen Schlussanstieg an, als zunächst Vasil Kiryienka attackierte und bis gut einen Kilometer vor dem Ziel solo unterwegs war.
Als der Weißrusse gestellt wurde, ging der Franzose Kenny Elissonde in die Offensive, ehe schließlich Thomas und Kwiatkowski in Aktion traten. “Wir sind hier mit einem starken Team und haben versucht, das Rennen etwas anders zu fahren“, erläuterte der neue Spitzenreiter die Sky-Taktik am letzten Berg. “Jeder bekam seine Chance. Kenny, Kiry, ich und Kwiato, wir alle waren dabei und haben getan, was wir konnten“, so der 31-Jährige, der schließlich Kwiatkowski den Sprint vorbereitete.
"Es ist großartig, dass Kwiato die Etappe gewonnen hat und wir zur Stelle waren. Es ist ein guter Tag“, bilanzierte Thomas die erste Kletterprüfung, die im Gesamtklassement allerdings noch keine Vorentscheidung brachte, auch weil der Schlussanstieg nicht selektiv genug war. “Der Anstieg war lang, aber nicht so steil, wie jeder wusste. Die Steigung betrug im Schnitt fünf Prozent, nicht genug, um Fahrer abzuschütteln und eine große Lücke zu reißen“, fügte Kwiatkowski an.
Deshalb wird viel auf das heutige Zeitfahren ankommen, vor dem nicht weniger als 18 Fahrer durch maximal zehn Sekunden getrennt sind - die ersten Fünf des Gesamtklassements werden sogar zeitgleich geführt, da es bei der Algarve Rundfahrt keine Zeitbonifikationen im Ziel gibt. Von den Top Five - Thomas, Jaime Roson, Kwiatkowski, Daniel Martin, Bauke Mollema - sind die beiden Sky-Profis allerdings die mit Abstand besten Zeitfahrer, so dass Thomas und Kwiatkowski auf dem 20 Kilometer langen Parcours von Lagoa auf ihre unmittelbaren Konkurrenten sogar Zeit gutmachen dürften. Allerdings lauern mit Bob Jungels (Quick-Step Floors) und Richie Porte (BMC) zwei weitere Favoriten mit jeweils nur drei Sekunden Rückstand auf den Positionen sieben und zehn.
Angesichts der geringen Abstände sprach Thomas dann auch von einem “großen Tag für das Gesamtklassement“, auf den er allerdings "zuversichtlich“ schaue. "Wenn du das Rennen anführst, gibt das immer einen zusätzlichen Anreiz und du fühlst dich ein bisschen stärker“, so der Träger des Gelben Trikots.
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