Van Vleuten und d´Hoore führen Team an

Orica-Scott will 2018 noch erfolgreicher sein als dieses Jahr

Foto zu dem Text "Orica-Scott will 2018 noch erfolgreicher sein als dieses Jahr"
Annemiek van Vleuten führt auch 2018 Orica-Scott an. | Foto: Cor Vos

08.11.2017  |  (rsn) - Mit zehn Fahrerinnen, darunter sieben Australierinnen, geht das Orica-Scott-Frauenteam in die Saison 2018. Nicht mehr dabei sein wird die in München geborene Katrin Garfoot, die im September bei der WM in Bergen Bronze im Zeitfahren und Silber im Straßenrennen gewonnen hatte. Die 35-jährige Australierin fuhr seit 20114 für Orica-Scott und hatte vor Kurzem angekündigt, aus privaten Gründen 2018 keine Rennen in Europa bestreiten zu wollen. Das Team verlassen werden außerdem Rachel Neylan (zu Movistar), Loren Rowney (Rücktritt) sowie Georgia Baker (Ziel unbekannt).

Aus dem Aufgebot des vergangenen Jahres sind noch acht Fahrerinnen dabei, darunter Zeitfahrweltmeisterin Annemiek van Vleuten, die 2017 für zehn der 18 Saisonsieg verantwortlich war und auch in der kommenden Saison die Führungsrolle übernehmen wird. In den Sprints setzt die Sportliche Leitung des australischen Rennstalls alle Hoffnungen auf die Belgierin Jolien D’hoore, die vom britischen Wiggle High 5-Team kommt und die 2017 zwölf Siege einfuhr. Zweiter Neuzugang ist die 29-jährige Australierin Lucy Kennedy, die in dieser Saison Ozeanienmeisterin im Zeitfahren wurde.

Nach der bisher besten Saison der Teamgeschichte hofft Sportdirektor Gene Bates, dass 2018 mindestens genauso erfolgreich wird. “Wir haben dieses Jahr gesehen, dass wir realistischerweise die Belgischen Klassiker, Gesamtklassements, hügelige Eintagesrennen und Sprints anpeilen und dabei erfolgreich sein können. Wir sind nun mit der Planung darüber beschäftigt, wie wir 2018 für Orica-Scott noch erfolgreicher werden lassen können als 2017“, kündigte er an.

Das Orica-Scott-Aufgebot 2018: Jessica Allen, Jenelle Crooks, Grace Elvin, Lucy Kennedy, Alexandra Manly, Sarah Roy, Amanda Spratt (alle AUS), Jolien D'hoore (BEL), Annemiek van Vleuten (NED), Georgia Williams (NZL)

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