Mit klarer Helferrolle nach Frankreich

Politt: “Etappen, die mir liegen, liegen auch Peter“

Von Felix Mattis

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Nils Politt (Bora - hansgrohe) | Foto: Cor Vos

24.06.2021  |  (rsn) – Nils Politt (Bora – hansgrohe) ist einer dieser Fahrer, die in der richtigen Ausreißergruppe immer zu den Favoriten auf einen Tagessieg bei der Tour de France zählen würden. Und trotzdem geht der Hürther am Samstag mit einer der wohl klarsten Helferrollen, die es geben kann, an den Start der 108. Frankreich-Rundfahrt. Einerseits soll er die Klassementfahrer im Flachen beschützen und aus dem Wind halten, andererseits dient Politt in den kommenden drei Wochen auch Peter Sagan – eigene Ambitionen in Richtung Fluchtgruppen oder Etappensieg stehen da ganz hinten an.

"Die Etappen, die mir vielleicht liegen könnten, die liegen auch Peter. Und im Endeffekt ist er der Schnellere im Sprint. Deshalb gehe ich ganz klar als Helfer in die Rundfahrt", erklärte Politt gegenüber radsport-news.com.

Vor allem dann, wenn Sagan wieder bis zum Ende der Tour um das Grüne Trikot kämpfen sollte, dürfte sich für Politt auch kaum ein Freiraum ergeben, um sich selbst als Ausreißer zu versuchen – es sei denn, er geht gemeinsam mit Sagan in eine Gruppe, wo er dann aber wieder eher Helfer wäre.

Außerdem wird das Hauptaugenmerk des Hürthers in der ersten Tour-Woche stark auf den Klassementfahrern des Teams liegen. Die nämlich gilt es, in der Bretagne und auf dem windigen Weg durch Zentralfrankreich in Richtung Alpen, zu beschützen. "Mit Wilco (Kelderman, Anm. d. Red.) als Leader fürs Gesamtklassement heißt es für mich natürlich, ihn – und auch Emu (Buchmann, Anm. d. Red.) natürlich – so gut wie möglich aus dem Wind zu halten. Gerade in der ersten Woche, wo es zur einen oder anderen Windkantensituation kommen kann", so Politt.

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