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07.02.2026 | (rsn) – Nach dem Einzelzeitfahren hat Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe) auch die Königsetappe der 77. Valencia-Rundfahrt (2.Pro) für sich entschieden und mit seinem fünften Saisonsieg das Gelbe Trikot des Gesamtführenden übernommen.
Der 26-jährige Belgier setzte sich über 172 Kilometer von La NucÃa nach Teulada Moraira nach einer Attacke 13 Kilometer vor dem Ziel souverän mit 24 Sekunden Vorsprung auf den Portugiesen Joao Almeida (UAE – Emirates – XRG) durch. Zeitgleicher Dritter wurde Evenepoels italienischer Teamkollege Giulio Pellizzari, der zuvor im letzten Anstieg des Tages die Attacke seines Kapitäns mustergültig vorbereitet hatte.
Pellizzaris Landsmann Antonio Tiberi (Bahrain Victorious / +0:25) vor Almeidas US-amerikanischem Teamkollegen Brandon McNulty (+0:36) und dessen Landsmann Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers / +1:02). Der Russe Aleksandr Vlasov, der sich wie Pellizzari in den Dienst von Evenepoel gestellt hatte, rundete als Etappensiebter (+1:48) den gelungenen Tag für Red Bull – Bora – hansgrohe ab.
“Ich musste es bis zum Ziel durchziehen und das war ziemlich schwierig. Im letzten Anstieg habe ich alles gegeben. Nach der Linkskurve hatten wir Gegenwind, aber ich wusste, dass es nicht nur für mich, sondern auch für die Jungs hinter mir hart sein würde. Das Team war heute unglaublich, von den ersten bis zu den allerletzten Metern haben die Jungs für mich gearbeit. Uns hat niemand geholfen, was ich komplett verstehe. Dass wir den Plan genauso so wie besprochen umsetzen konnten, ist einfach toll“, sagte Evenepoel, der speziell Pellizzari lobte: „Dass er nach all dieser Arbeit noch Dritter wird, ist unglaublich. Ein toller Tag für uns.“
“Es war ziemlich hart heute, ich habe mein Bestes gegeben, aber Remco war zu stark. Ich habe eine gute Leistung gezeigt und als Team haben wir auch einen guten Job gemacht“, fasste der deutlich geschlagene Almeida im Ziel das Geschehen kurz und bündig zusammen.
“Als Remco attackierte, versuchte ich zu folgen. Das hat auch auf den ersten 2-300 Metern geklappt, aber dann hat er noch mal richtig hart angezogen, woraufhin ich etwas zurückgefallen bin. Dan kam die kleine Gruppe hinter mir heran. Am Ende haben wir mit Almeida und McNulty kooperiert, um Remco wieder einzufangen, aber er war richtig schnell. Im Sprint hat es mir dann ein bisschen gefehlt. Aber ich habe mich gut gefühlt“, sagte Tiberi.
Nach seinem fünften Sieg am siebten Renntag der Saison liegt Evenepoel vor dem Schlusstag nun 29 Sekunden vor Almeida , zwei Sekunden dahinter folgt sein Edelhelfer Pellizzari auf Rang drei vor Tiberi (+0:35) und McNulty (+0:47).
Danny van der Tuuk (Euskaltel – Euskadi) bleibt an der Spitze der Bergwertung.
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— Eurosport.es (@Eurosport_ES) February 7, 2026
Evenepoel da una exhibición en la etapa reina de la Volta a la Comunitat Valenciana 2026 y suma su cuarta victoria individual de la temporada.
??????? Lo has visto en @Eurosport_ES y @StreamMaxES. pic.twitter.com/USedw41wjH
Ohne den am Vortag gestürzten Cian Uijtdebroeks (Movistar) startete die Königsetappe der Valencia-Rundfahrt, auf der sich im Anstieg zum frühen ersten von fünf Bergpreisen des Tages acht Fahrer um Bergkönig van der Tuuk absetzten. Der Pole erreicht als Erster den Gipfel des Coll de Rates (2. Kat.) und baute damit seine Führung in der Bergwertung aus. Rund drei Minuten hinter den Ausreißern folgte das von Red Bull – Bora – hansgrohe angeführte Feld, aus dem Auftaktsieger Biniam Girmay (NSN) herausgefallen war.
Tuuk stockte als Zweiter am Alto del Miserat (1. Kat.) sein Konto weiter auf, fiel später dann aber aus der Spitzengruppe heraus, deren Vorsprung danke der Tempoarbeit von Red Bull und UAE eingangs der letzten 30 Kilometer nur noch rund eine Minute betrug. Am Alto de Fustera (3. Kat.) bestand die Spitzengruppe nur noch aus Julien Bernard (Lidl – Trek) und Soudal-Neuzugang Steff Cras.
Das Duo hielt sich noch bis zum Zwischensprint in Moraira vor der nur noch rund 25 Fahrer umfassenden Favoritengruppe, in der nun Red Bull die alleinige Kontrolle übernommen hatte und in der mit Michel Heßmann (Movistar) auch noch ein deutscher Fahrer dabei war. Der Freiburger belegte letztlich Rang 23 (+2:43).
Das Streckenprofil der 4. Etappe der Valencia-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Am Fuß des 2,5 Kilometer langen und 9,5 Prozent steilen Alto de Puig Llorença fiel Cras zurück. Mit hohem Tempo hatte Pellizzari mit seinem Kapitän Evenepoel am Hinterrad die Gruppe der Favoriten auf nur noch acht Fahrer reduziert und Bernard gestellt. Als der Belgier 13 Kilometer vor dem Ziel antrat, konnte kurzzeitig nur Tiberi folgen, doch auch der Italiener musste passen, als Evenepoel, aus dem Sattel gehend, entschlossen nachlegte.
Hinter ihm formierte sich ein Verfolgertrio aus Almeida, Tiberi und Pellizzari, das aber die Lücke zum Spitzenreiter nicht mehr schließen konnte, zumal Almeida in der Verfolgung zumindest von Pellizzari keine Unterstützung erhielt. Obwohl eingangs der letzten zwei Kilometer Almeidas Teamkollege Brandon McNulty aufschloss und sich sofort vor das Trio spannte, verteidigte Evenepoel souverän seinen Vorsprung, um sich die Etappe zu sichern, die im Gegensatz zum Zeitfahren auch für die Gesamtwertung zählte.
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