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04.02.2026 | (rsn) – Biniam Girmay (Lotto – Intermarché) ist eine perfekte Premiere im Trikot seines neuen Teams NSN gelungen. Der 25-jährige Eritreer entschied den Auftakt der 77. Valencia-Rundfahrt (2. Pro) über 160 Kilometer von Segorbe nach Torreblanca im Sprint knapp vor dem erneut starken Belgier Arne Marit (Red Bull – Bora – hansgrohe) für sich und feierte seinen ersten Sieg seit dem 11. Juli 2024, als er die 12. Etappe der Tour de France hatte gewinnen können.
Tagesdritter wurde der Italiener Giovanni Lonardi (Polti – VisitMalta) vor dem Dänen Carl-Frederik Bévort (Uno-X Mobility) und Marits russischem Teamkollegen Aleksandr Vlasov, der sich wie die gesamte, von Remco Evenepoel angeführte Red-Bull-Mannschaft vor allem im Finale sehr stark präsentierte.
"Ehrlich gesagt, wusste ich schon kurz vor der Linie, dass ich es nicht schaffen würde, denn ich kenne Binis Speed“, sagte Marit, der im vergangenen Jahr noch gemeinsam mit Girmay für Intermarché gefahren war, im Ziel-Interview. “Er ist nicht der Schnellste in der Beschleunigung, aber wenn er erstmal Tempo aufgenommen hat, ist es schwierig, an ihm vorbeizuziehen. Er kann über lange Zeit hohe Wattwerte treten. Ich wusste, dass ich schon vor ihm hätte beschleunigen müssen, aber ich hatte, ehrlich gesagt, nicht die Beine“, gab der Gewinner der Trofeo Palma zu. “Ich hätte meinem Team gerne den Sieg geschenkt, aber mehr war nicht drin."
“Es hat mehr als ein Jahr gedauert, um wieder einen Sieg zu holen, letztes Jahr war ich mehrmals Zweiter, aber es hat halt nicht gereicht. Ich bin super motiviert und freue mich auf 2026. Ich bin happy, dass ich das Momentum wieder gefunden habe. Ich habe außerdem hier das Gelbe Trikot, schon zum zweiten Mal in meiner Karriere“, sagte Girmay, der bereits vor drei Jahren nach seinem damaligen Auftaktsieg Gesamtführender der Rundfahrt gewesen war. “Wir hatten mit der Attacke von Red Bull am letzten Anstieg nicht gerechnet, aber ich war mit meinem Team in einer guten Position. Wir haben es geschafft, den super starken Pellizzari auf dem letzten Kilometer wieder einzufangen. Dieser Sieg gehört meinen Teamkollegen.“
17 Kilometer vor dem Ziel hatte Giulio Pellizzari mit einer Überraschungsattacke rund 25 Sekunden Vorsprung heraus gefahren, die er lange Zeit gegen die Sprinterteams verteidigte, ehe er eingangs des Schlusskilometers doch noch eingefangen wurde. “Ich kann mit meinem ersten Saisonrennen zufrieden sein“, sagte der Italiener im Ziel mit einem Lächeln.
Nach dem 17. Profisieg seiner Karriere führt Girmay das Gesamtklassement mit vier Sekunden Vorsprung auf Marit an. Lonardi folgt mit sechs Sekunden Rückstand auf Rang drei, Evenepoel ist dank einer am Zwischensprint geholten Bonussekunde vor dem morgigen Einzelzeitfahren bereits Siebter (+0:09).
Dream start! ????
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) February 4, 2026
Biniam Girmay wins the opening stage of the Volta a la Comunitat Valenciana — his first victory since 2024 and his first as an NSN rider ???? pic.twitter.com/qDcVk2A17M
Bei der ersten spanischen Rundfahrt der Saison bildeten der Pole Danny van der Tuuk (Euskaltel – Euskadi), der Spanier Diego Pablo Sevilla (Polti - VisitMalta), der Brite Adam Lewis (APS) sowie der Luxemburger Mats Wenzel (Equipo Kern Pharma) die Gruppe des Tages, die sich auf hügeligem Terrain rund drei Minuten Vorsprung herausfahren konnte.
Knapp 30 Kilometer vor dem Ziel sorgte Red Bull mit einer Tempoverschärfung, der die meisten Sprinter nicht folgen konnten, für eine Teilung des Feldes. Im ersten Teil befanden sich rund 20 Fahrer, darunter fast alle Favoriten für die Gesamtwertung. Kurz darauf waren auch die beiden letzten Ausreißer gestellt. Evenepoel hatte mit Giovanni Aleotti, Aleksandr Vlasov und Giulio Pellizzari gleich drei Teamkollegen an seiner Seite, die auch im letzten, nicht kategorisierten Anstieg des Tages das Tempo hoch hielten, ehe Pellizzari 17 Kilometer vor dem Ziel im Flachen sogar attackierte und so Evenepoels Gegner unter Druck setzte.
Das Streckenprofil der 1. Etappe der Valencia-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Während sich der Italiener rund 25 Sekunden Vorsprung erarbeitete, schloss dahinter der abgehängte Teil des Feldes wieder die Lücke zur Evenepoel-Gruppe und startete, angeführt von Uno-X und Ineos, die Jagd auf Pellizzari.
Der Giro- und Vuelta-Sechste von 2025 verteidigte seinen Vorsprung bis zum Schlusskilometer, wo Uno-X die Spitze übernahm, ehe Ben Turner (Ineos Grenadiers) bereits früh mit Girmay am Hinterrad den Sprint eröffnete. Der NSN-Neuzugang zog auf den letzten knapp 200 Metern am Briten vorbei und musste aber bis zur Ziellinie kämpfen, um seinen ehemaligen Teamkollegen Marit knapp auf Distanz zu halten.
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