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07.03.2026 | (rsn) – Als überragender Juniorenweltmeister von Harrogate wechselte Quinn Simmons 2020 bei Trek – Segafredo, inzwischen Lidl – Trek, mit viel Vorschusslorbeeren zu den Berufsradfahrern. Die ersten zwei Jahre seiner Profilaufbahn waren dann aber von der Corona-Pandemie gekennzeichnet und der US-Amerikaner kam nicht so richtig in Schwung.
Erst 2022 folgte der erste wirklich starke Auftritt. Der damals 20-Jährige wurde Siebter bei der Strade Bianche (1.UWT). Ein Jahr später, als der Kurs deutlich mehr Höhenmeter bekam, überzeugte Simmons als Zwölfter ein weiteres Mal. Die Toskana liegt ihm also. “Ich fühle, dass es möglich ist, ein gutes Resultat zu erzielen”, meinte er bei einem Pressetermin vor der 20. Ausgabe der Strade Bianche.
Erst 2025 gelang Simmons der endgültige Durchbruch. Nachdem sich zuvor starke mit schwachen Leistungen abgewechselt hatten, musste man mit dem inzwischen 24-Jährigen immer rechnen. Und das soll sich in der neuen Saison fortsetzen, denn erstmals in seiner Laufbahn hat der US-Meister einen guten Winter absolviert, den er nach einer 238 Kilometer langen Flucht bei der Lombardei-Rundfahrt (1.UWT) einläutete. “Man behält immer das Selbstvertrauen aus seinem letzten Rennen“, verriet Simmons.
“Meine erste Saison wurde von Corona ruiniert. Im zweiten Jahr stürzte ich in der Oktober-Version von Paris-Roubaix und danach endete meine Saison immer frühzeitig wegen Krankheiten. 2025 konnte ich zum ersten Mal ein Jahr mit einem guten Gefühl abschließen und in die Off-Season gehen”, berichtete er. Und das zahlt sich aus, sowohl psychisch als auch physisch. “Man denkt nicht immer daran zurück, wie schlecht es lief. Außerdem schließt man die Saison mit einer guten Form ab, wodurch man im Training weniger aufholen muss. Dadurch hatte ich keinen Stress im Winter.“
Bei seinen ersten Renneinsätzen dieser Saison, allesamt in Frankreich, sah man davon allerdings noch nichts. Die vier Eintagesrennen beendete er unspektakulär zwischen den Plätzen 25 und 92. Doch in Italien soll es nun ergebnistechnisch vorangehen. “Ich finde es fantastisch, in der Toskana zu sein und Rennen zu bestreiten. In der Vergangenheit bin ich hier gut gefahren, das hilft immer. Es ist ein großes Rennen und von denen passen nicht viele zu meinen Fähigkeiten“, so Simmons, der das Amstel Gold Race (1.UWT) als sein zweites großes Ziel im Frühjahr nannte.
Der erste der drei Ardennenklassiker war letztes Jahr noch zu schwer für ihn. Simmons erzählte, dass er beim Sieg seines Teamkollegen Mattias Skjelmose schon früh mitgeteilt habe, dass das Tempo für ihn viel zu hoch sei. Doch der damalige Simmons ist nicht der von heute.
“Bei der Tour de France wurde ich immer besser. Am Ende der Saison erreichte ich ein völlig neues Niveau. Wenn ich da wieder ein oder zwei Prozent drauf packen kann und ich etwas leichter bin, kann es beim Amstel klappen“, so der Lidl-Profi, der auch den Grund für seine Faszination für das Rennen im äußersten Südosten der Niederlande preisgab: “Als Junior habe ich zwei Jahre in Limburg gewohnt.“
Die US-amerikanische Auswahl hatte damals ein Haus in Sittard. “Die besten Erinnerungen, die ich als Rennfahrer habe, kommen aus dieser Periode. Mit sechzehn oder siebzehn da in Europa rumhängen und alles zum ersten Mal erleben – es war eine schöne Zeit“, erklärte Simmons.
Damals mit dabei waren auch die ein Jahr jüngeren Magnus Sheffield (Ineos Grenadiers) sowie Matthew Riccitello (NSN) und die ein Jahr älteren Kevin Vermaerke (UAE – Emirates – XRG), Sean Quinn (EF Education – EasyPost) und Riley Sheehan (NSN). Somit darf das Haus in den Niederlanden für den US-amerikanischen Radsportbund als gelungene Investition betrachten.
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