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28.01.2026 | (rsn) – Auftaktsieger Jonathan Milan (Lidl – Trek) hat auch die 2. Etappe der 6. AlUla Tour (27. – 31. Januar / 2.Pro) für sich entschieden. Der 25-jährige Italiener setzte sich über 152 flache Kilometer mit Start und Ziel an der AlManshiyah Train Station im Sprint nach perfekter Vorbereitung seines Anfahrers Simone Consonni souverän vor Daniel Skerl (Bahrain Victorious) durch. Der 22 Jahre alte Italiener sprang für seinen Kapitän Phil Bauhaus ein, der wenige Kilometer vor dem Ziel durch einen Hinterradschaden gestoppt worden war.
Nachdem er gestern auf der Windkante noch den Anschluss an die erste Gruppe verloren hatte, meldete sich Pascal Ackermann (Jayco – AlUla) eindrucksvoll mit einem dritten Platz zurück, womit der Pfälzer zugleich für das bisher beste deutsche Ergebnis bei dieser AlUla Tour sorgte. Auf den weiteren Plätzen folgten mit dem Auftaktdritten Matteo Moschetti (Pinarello – Q36.5) und Matteo Malucelli (XDS – Astana) zwei weitere Italiener.
“Das war unser Traumszenario“, sagte Milan, der auf dem Schlusskilometer noch vier Teamkollegen vor sich hatte, im Ziel-Interview. “Ich bin glücklich, wie wir das heute gemacht haben – wie wir das Rennen kontrollierten und uns in den Windstaffeln bewegt haben. Meine Teamkollegen haben mich da gut beschützt. Am Ende war es ein perfekter Lead-out und ich musste dann nur noch vollenden. Hoffentlich geht es für uns so im weiteren Saisonverlauf weiter. Aber jetzt bin ich erst mal wirklich glücklich darüber, wie wir hier gestartet sind.“
Nach seinem 27. Sieg als Profi liegt Milan im Gesamtklassement nun 14 Sekunden vor dem Auftaktzweiten Milan Fretin (Cofidis), der sich diesmal mit Tagesrang acht begnügen musste. Moschetti (+0:16) behauptete Platz drei. In der Punktewertung baute Milan seinen Vorsprung gegenüber dem neuen Zweiten Moschetti auf 14 Zähler aus.
Auf der morgigen 3. Etappe kommen an der Bergankunft am Bir Jaydah Mountain Wirkah die Klassementfahrer zum Zug, doch auf dem dann folgenden Teilstück darf sich Milan Chancen auf einen dritten Etappensieg ausrechnen. “Wir sind hier auf einem richtig guten Level. Morgen ist das Finale nicht 100 Prozent für mich“, sagte der Gesamtführende mit einem breiten Lachen, um dann anzufügen: “Aber den Tag darauf werden wir es wieder versuchen.“
???????????? | Er staat geen maat op Jonathan Milan in deze AlUla Tour. De Italiaan maakt het eenvoudig af na een lange lead-out van Simone Consonni. 2 uit 2! #cycling
— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) January 28, 2026
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Am zweiten Tag der Rundfahrt lösten sich gleich nach dem Start fünf Fahrer aus kleineren Teams und erarbeiteten sich auf brettebenem Terrain einen Maximalvorsprung von rund vier Minuten, der aber noch vor der Hälfte des Rennens aufgebraucht war.
Wie schon zum Auftakt wurde das Feld dann auf der Windkante auseinandergerissen, wobei im ersten Teil wieder die meisten Sprinter wie Milan, Moschetti und Bauhaus dabei waren – und auch der auf der 1. Etappe gleich zweimal gestürzte Jan Christen, der mit seinem UAE-Team sowie Bahrain Victorious und Picnic – PostNL ein derart hohes Tempo einschlug, dass immer mehr Fahrer aus der Spitze herausfielen und der Vorsprung gegenüber den Verfolgern 50 Kilometer vor dem Ziel auf rund 40 Sekunden angewachsen war.
Nachdem sich der starke Wind aber gelegt hatte, schaffte der zweite, größere Teil des Feldes rund zehn Kilometer später wieder den Anschluss. Danach kontrollierte Lidl – Trek das Geschehen, ließ aber Stefan de Bod (Modern Adventure) und Mathias Bregnhoj (Terenganu) ziehen und gestand dem südafrikanisch-dänischen Duo rund 40 Sekunden Vorsprung zu, ehe es die beiden Ausreißer noch vor dem zweimal zu befahrenden, elf Kilometer langen Rundkurs wieder eingefangen hatte.
Das Streckenprofil der 2. Etappe der AlUla Tour| Foto: Veranstalter
An der Spitze erhielt Lidl – Trek Unterstützung von UAE, Tudor und weiteren Mannschaften, ehe sich eingangs der Schlussrunde Christen drei Bonussekunden am letzten Zwischensprint des Tages holte. Sechs Kilometer vor dem Ziel musste Bauhaus wegen eines platten Hinterreifens anhalten und war damit raus im Kampf um den Tagessieg. Einen Kilometer später wurde mit Fabio Jakobsen (Picnic – PostNL) ein weiterer namhafter Sprinter durch Oberschenkelkrämpfe gestoppt.
Vom Malheur des Niederländers ließen sich Jakobsens Teamkollegen an der Spitze aber nicht beirren und führten das Feld mit einem Tempo von rund 70 km/h in Richtung Ziel. Eingangs der letzten drei Kilometer schickte Milan seine Helfer nach vorn, ehe Simone Consonni nach der finalen Kurve 500 Meter vor dem Ziel dem Auftaktsieger den Sprint vorbereitete. Vom Hinterrad des Italieners trat Milan dann unwiderstehlich an und holte sich überlegen auch den Sieg auf der 2. Etappe.
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