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08.01.2026 | (rsn) - Ex-Profi Tom Dumoulin wird neuer Renndirektor des Amstel Gold Race. Der 35-jährige Niederländer übernimmt den Job von Leo van Vliet, allerdings erst zur Austragung 2027. Es wird die 61. sein. Van Vliet wird in in diesem Jahr seine 30. Austragung organisieren, auch Herman Krott, der das Rennen 1966 aus der Taufe hob, brachte es demnach auf 30 Jahre Rennleitung beim Amstel Race. Ob auch Dumoulin, der in diesem Jahr die Chance nutzt, an der Seite von van Vliet Erfahrungen zu sammeln, genauso ausdauernd sein wird, bleibt abzuwarten. Der Sieger des Giro d' Italia von 2017 war als Fahrer sechs Mal beim Amstel Race dabei, sein bestes Resultat war Platz 20 im Jahr 2014.
Soudal bleibt bis 2030 Namenssponsor bei Soudal - Quick-Step. Das Unternehmen aus der Baubranche, das Kleb- und Dichtstoffe herstellt, ist seit 2030 mit dem Team von CEO Jurgen Foré verbunden. "Diese Verlängerung spiegelt eine Partnerschaft wider, die auf allen Ebenen funktioniert. Auf sportlicher Ebene haben wir seit 2023 viele großartige Momente gemeinsam erlebt, und auf organisatorischer Ebene gibt sie uns die Stabilität, weiter an der Zukunft zu bauen. Einen Titelsponsor zu haben, der sich bis 2030 verpflichtet hat, ist eine enorme Stärke für das Team und eine starke Grundlage für die Zukunft", so Foré. Bevor Soudal mit Quick-Step gemeinsame Sache machte, war das Unternehmen von 2015 bis 2022 bereits Titelsponsor bei Lotto - Soudal.
Nils Eekhoff (Picnic - PostNL) wird den Start in die neue Saison verpassen. Wie sein Team mitteilte, muss sich der 27 Jahre alte Niederländer einer Operation an den Beckenarterien unterziehen. "Wir hoffen, dass er, wenn alles gutgeht, im Mai wieder Rennen fahren kann", wies das Team auf eine planmäßig lange Ausfallzeit hin. In der vergangenen Saison musste sich bereits sein Teamkollege Fabio Jakobsen von einer entsprechenden OP erholen. Er wurde im April operiert und kehrte erst im August ins Renngeschehen zurück. Eekhoff hatte im vergangenen Jahr den Pflaster-Klassiker Nokere Koerse gewonnen, während der großen Rennen im Frühjahr aber ebenfalls verletzt pausieren.
Auf dem Weg der Besserung befindet sich derweil Sarah Gigante (AG Insurance - Soudal), die sich kurz nach der Tour de France Femmes bei einem Sturz im Training den Oberschenkel gebrochen hatte. Den Rennblock in ihrer australischen Heimat wird die 25-Jährige aber dennoch verpassen. "Ich fühle mich körperlich und geistig gut, und es ist wirklich schön, nach den letzten Monaten der Rehabilitation in Innenräumen nun schon seit einigen Wochen wieder draußen Fahrrad fahren zu können", sagte sie in einem Statement ihres Teams. Demnach plane sie ihren Wiedereinstieg in den Rennbetrieb im März. Ein konkretes Programm steht aber noch nicht.
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