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14.12.2024 | (rsn) – Bei der zweiten Grand Tour seiner Karriere erwies sich Florian Lipowitz (Red Bull – Bora - hansgrohe) nicht nur als bester Helfer seines Kapitäns Primoz Roglic auf dessen Weg zum vierten Vuelta-Gesamtsieg. Für den damals noch 23-Jährigen sprang nach einer beeindruckend konstanten Leistung bei der letzten großen Rundfahrt des Jahres sogar der siebte Platz heraus – es war das beste Vuelta-Ergebnis eines deutschen Profis seit Jan Ullrichs Gesamtsieg 1999.
Offensichtlich will Red Bull – Bora – hansgrohe seinem Jungstar bei den großen Rundfahrten aber nicht zuviel Last aufbürden. In seinem dritten Profijahr jedenfalls wird Lipowitz bei kleineren Rundfahrten auf eigene Rechnung fahren dürfen, wogegen die Grand-Tour-Hoffnungen der Teamleitung auf Primoz Roglic (Giro und Tour) sowie auf Jai Hindley und Aleksandr Vlasov (Vuelta) ruhen.
Lipowitz wird beim Critérium du Dauphiné eine Kapitänsrolle übernehmen und zeigte sich damit mehr als zufrieden. “Das ist zum einen mehr Druck, zum anderen bin ich aber auch superhappy, das Vertrauen vom Team zu bekommen Ich freue mich darauf, dort mit guten Beinen an den Start zu gehen“, sagte er beim Medientag von Red Bull – Bora – hansgrohe auf Mallorca zu RSN.
Sein Saisondebüt wird Lipowitz schon im Januar bei der Mallorca Challenge geben, es folgt ein Höhentrainingslager auf Teneriffa. Im März wird er in Italien im Einsatz sein, zunächst bei der Strade Bianche und kurz darauf bei Tirreno-Adriatico, “mein erstes Ziel des Jahres“, wie Lipowitz sagte. Im April bestreitet er die Baskenland-Rundfahrt, um danach nochmals in der Höhe zu trainieren und sich für sein Dauphiné-Debüt in Topform zu bringen.
Ausgeschlossen ist aufgrund der Planung eine zweite Teilnahme beim Giro d’Italia, wo er im Mai 2024 nach verheißungsvollem Beginn krankheitsbedingt nach der 5. Etappe ausschied. Gerade weil Lipowitz zu Beginn eines Jahres hin und wieder so seine Probleme hatte, steht die Italien-Rundfahrt diesmal nicht in seinem Wettkampfkalender. "Ich hatte eigentlich gesagt, dass ich den Giro gerne nochmal fahren würde, aber weil ich immer mal wieder gesundheitlich zu kämpfen hatte und es da auch immer ein paar kalte und nasse Tage gibt, haben wir uns entschlossen, die kürzeren Rundfahrten ins Programm zu nehmen“, erklärte er.
Dennoch wird er auch 2025 wieder eine Grand Tour bestreiten. Es wäre die dritte in seiner noch jungen Karriere. “Tour oder Vuelta, mal schauen“, sagte der Deutsche Vizemeister. Und auch Rolf Aldag machte klar: "Es wäre unlogisch, ihn jetzt keine Grand Tour fahren zu lassen", so Red Bulls Sportlicher Leiter, ging dabei auch auf dessen künftige Rollen ein. "Er wird seine Chance kriegen, aus der reinen Helferrolle hat er sich selbst rausgefahren. Wir reden jetzt über Rollen als Co-Leader und Leader. Nur müssen wir behutsam und vorsichtig dabei sein, wie wir ihn in die Weltspitze integrieren, ihm die Zeit und Ruhe geben, die er braucht."
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